Verlagsprogramm

Bildband WeltreiseAuf Weltreise – einmal quer durch alle Länder

Mit dem neuen Bildband von Lonely Planet auf Weltreise zu gehen ist ganz leicht. Einfach immer vorwärts und der Nase nach.

Wie lebt es sich in den 200 verschiedenen Ländern rund um den Globus? Was macht sie aus, welche Orte sind prägend und welche Speisen und Getränke geben den Geschmack am authentischsten wieder? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Reiseexperten von Lonely Planet seit vielen Jahren. Die jetzt erschienene vierte Auflage des Bildbandes „Weltreise“ ist kein erschöpfendes Länderlexikon, sondern ein aufregender Schnappschuss unserer kaleidoskopischen Welt. Das Buch betrachtet unseren Planeten ungeniert aus dem Blickwinkel neugieriger Reisender. Es feiert die bunte Vielfalt dieser Welt. Der positive Blickwinkel soll dazu inspirieren, sich auf den Weg zu machen.

Von A wie Afghanistan bis Z wie Zimbabwe

Der Bildband präsentiert alle Länder dieser Erde, alphabetisch nach dem englischen Namen geordnet. Aus der Perspektive von Reisenden sind Faszination und Attraktivität eines Landes nicht unbedingt proportional zu seiner Größe und Macht. Deshalb wird jedem Land größenunabhängig dasselbe Gewicht eingeräumt: eine Doppelseite. Darauf werden sowohl die Sonnen- als auch die Schattenseiten des Landes vorgestellt. Neben informativen Texten, geografischen Koordinaten und großformatigen Bildern gibt es zahlreiche nützliche Tipps zur Reisezeit, den Hauptsehenswürdigkeiten, spannenden Aktivitäten, Besonderheiten zur Kulturgeschichte, außergewöhnlichen Persönlichkeiten, der Sprache, landestypischer Küche sowie Buch- und Filmtipps zur Einstimmung auf eine Reise. Wir haben unsere Lieblingstipps hier zusammengestellt:

Algerien - Größtes Land Afrikas

Die Landschaften Algeriens reichen von den fruchtbaren, von Bergen gesäumten Küsten am Mittelmeer bis zum Herzen der Sahara. Im Norden befinden sich einige der am besten erhaltenen römischen Städte und im Süden Wüstenlandschaften und Oasen. Unbedingt sehenswert sind das islamische Herz von Algier in der steilen Kasbah am Hang, die römischen Ruinen von Djemila im malerischen Hinterland der Mittelmeerküste und die märchenhaften pastellfarbenen Oasenstädte des M’zab-Tals am Nordrand der Sahara. Zu den kulinarischen Highlights zählen die frittierten Kichererbsenbällchen mit Couscous und Lamm-Tajine mit Zimt. Und wer in der Wüste übernachtet, trinkt unterm Sternenhimmel am Lagerfeuer traditionsgemäß drei Tassen starken Tee mit den Tuareg.

Bangladesh - Land im Wasser

Reisende auf dem Weg nach Indien, Nepal und Sri Lanka lassen Bangladesch meist links liegen. Schade! In diesem faszinierenden Land dienen Flüsse als Hauptstraßen, Rikschas sind fahrende Filmplakate, die Hügel mit ihren Teeplantagen leuchten smaragdgrün und Strände erstrecken sich bis zum Horizont. Unbedingt sehenswert sind die Massen von Booten und Menschen auf den Sadarghat-Ufertreppen in Dhaka, die bunten Saris der Teepflückerinnen auf den Plantagen bei Srimangal und Sylhet und mit etwas Glück zeigt sich im Sundarbans-Nationalpark ein seltener Königstiger. Zu den typischen kulinarischen Spezialitäten zählt in Bananenblättern gedämpfter Hilsa-Fisch. Dazu trinkt man einen gekühlten Joghurtdrink mit scharfen Gewürzen, der sich Sharbat nennt.

Kapverden – Kultureller Schmelztiegel vor der Küste Afrikas

Die von Wind, Feuer und Wasser geformten afrikanischen Kapverden liegen rund 500 Kilometer westlich der Küste Senegals im Meer. Man kann dort aktive Vulkane erklimmen, Dünenfelder erkunden, an wilden Gipfeln entlang wandern, grüne Täler durchradeln, an weißen Stränden relaxen oder in glitzernden Buchten baden. Die Kultur des Landes fasziniert mit einem bunten Mix aus portugiesischen und afrikanischen Einflüssen. Unbedingt sehenswert sind die Überreste von Westafrikas erster europäischer Siedlung Cidade Velha, die pittoreske Altstadt von Mindelo und die prachtvolle Kolonialarchitektur von Sao Filipe hoch oben auf der Steilküste. Kurios: Das einzige einheimische Säugetier der Kapverden ist die Langohrfledermaus. Das Nationalgericht ist Cachupa, ein Eintopf aus Bohnen, Mais und Fleisch oder Fisch. Berühmt ist auch der Zuckerrohrschnaps, er heißt bei den Locals Grogue.

Chile und die Osterinsel - Land der Outdoorabenteuer

Das schmale Land erstreckt sich an der Küste zwischen Pazifik und Anden über die halbe Länge Südamerikas – von der trockensten Wüste der Erde bis hin zu den größten Gletscherfeldern außerhalb der Polargebiete. Kein Wunder, dass es viele ganz unterschiedliche Reiseziele gibt: Berge, Ebenen, Hafenstädte im Norden, in der Mitte üppige Täler und die Hauptstadt Santiago. Im Süden liegen die Andengipfel, Wälder, Seen und von Dunst und Geheimnissen umhüllte Inseln, darunter die sagenumwobene Osterinsel mit ihren monumentalen Steinstatuen. Chile ist außerdem das Land der Abenteurer und Schriftsteller. Zu den besten Abenteuern gehören Wanderungen im Nationalpark Torres del Paine, ein Trekking mit Packpferden durch die Flusstäler des nördlichen Patagoniens und Sternegucken in der Atacama-Wüste – dort herrscht so gut wie keine Lichtverschmutzung. Ein herber Pisco Sour gehört zu den Nationalgetränken.

Japan und Okinawa - Tradition und Hypermoderne

Im Land der aufgehenden Sonne stimmen alle Klischees: Zen-Gärten, Sumo-Ringer, Hochgeschwindigkeitszüge, Kirschblüten, Geishas und der geradezu kitschige Anblick des Mount Fuji mit Schneehaube. Gleichzeitig entdeckt man Unerwartetes – wie Bären auf Hokkaido, tropische Strände in Okinawa und Skigebiete in den Japanischen Alpen. So interessant wie herausfordernd ist die komplexe japanische Kultur: Gutes Benehmen ist eine Kunst für sich und in Fettnäpfchen zu treten ist vorprogrammiert, wird Gästen aber nachsichtig lächelnd verziehen. Japan ist eines der modernsten und zugleich eines der traditionsbewusstesten Länder der Welt. Ein Muss ist ein Besuch der hypermodernen Hauptstadt Tokyo. Die Zen-Gärten, Tempel, Shinto-Schreine und Geishas im alten Kyoto sollte man am besten zur Kirschblüte einplanen. Auf der Bucket List steht außerdem ein Besuch in einem onsen, dem typischen Heilbad, samt Übernachtung in einem traditionellen Ryokan. Sushi, Sashimi und Sake - die drei wichtigen S gehören zu den kulinarischen Genüssen.

Mongolei - Land der Steppen und Adler

Wer in der Mongolei mit einem Allradfahrzeug oder per Pferdetrekking unterwegs ist, entdeckt einen Lebensstil, der sich seit der Blütezeit der Seidenstraße kaum verändert hat. Übernachtet wird bei Nomadenfamilien in traditionellen Jurten. Beim Naadam-Fest mit seinen Wettkämpfen im Reiten, Bogenschießen und traditionellem Ringen dabei zu sein, gehört zu den besten Highlights. Auf der Liste der sehenswürdigen Naturschauspiele stehen der See Chöwsgöl Nuur, der Nationalpark Altai Tavan Bogd mit schneebedeckten Gipfeln und glitzernden Seen, die Ruinen der ehemaligen mongolischen Hauptstadt Karakorum und das an Tibet erinnernde Kloster Erdene Zuu Khiid. In der Hauptstadt Ulaanbaatar verschmelzen moderne und nomadische Lebensarten miteinander. Warum nicht einmal wie Dschingis Khan auf dem Pferderücken durch die endlose Steppe galoppieren? Zu den Nationalgetränken gehören fermentierte Stutenmilch, Airag genannt, und salziger, gebutterter Milchtee.

Philippinen - Land der tausend tropischen Inseln

Die über 7.000 von Palmen gesäumten Inseln, die wie Smaragde im Pazifik verstreut liegen, waren touristisch lange eher unentdeckt. Heute ist Asiens größtes katholisches Land zwischen amerikanischer Kühnheit, chinesischem Unternehmergeist, Stammeskultur und spanischer Mystik angesiedelt. Korallenstrände, Vulkane und Regenwald sorgen für das klassische Südostasien-Feeling – mit spektakulären Tauch- und Surf-Spots entlang der unglaublichen 36.000 Kilometer langen Küste. Mit den zu Minibussen ausgebauten, knallbunten Jeepneys gelangt man in die entferntesten Winkel des Inselstaates. Auf der Hitliste der schönsten Regionen der Philippinen stehen die unglaublichen Reisterrassen von Banaue, die „Hängenden Särge“ von Sagada, das tropische Paradies von El Nido im Norden Palawans und der pittoreske Vulkan Taal. Auch an Fauna und Flora gibt es einiges zu entdecken – von putzigen Koboldmakis bis zu Fuchshaien. Sich ins bizarre Nachtleben von Manila zu stürzen, ist ein weiteres Highlight.

Usbekistan - Zauber der Seidenstraße

Wer von der Seidenstraße träumt, kommt an Usbekistan nicht vorbei. Als historisches und kulturelles Herzstück Zentralasiens fasziniert das Land mit einzigartigen Moscheen, türkisblauen Kuppeln und stolzen Minaretten. In den letzten Jahren ist das Reisen in das einstmals zur Sowjetunion gehörende Land einfacher geworden. Es gibt Fortschritte in der Bürokratie, eine visumsfreie Einreise und auch der Währungsumtausch ist leichter. Unbedingt sehenswert sind der Registanplatz in Samarkand mit einem der schönsten Architekturkomplexe weltweit, die befestigte Stadt Xiva in der Wüste und das Kalon-Minarett in Buchara, dessen Schönheit und Größe selbst Dschingis Khan beeindruckte. Auch ein Besuch der Wüstenzitadellen von Choresm lohnt sich – und natürlich ein Bummel über einen der märchenhaften Basare. Wer in die Kultur der Einheimischen eintauchen möchte, trinkt einen grünen Tee, kok choy genannt, im traditionellen Teehaus, dem Chaikhana.

Bildband Weltreise

Die völlig neu gestaltete vierte Auflage des Lonely Planet Bestsellers versammelt die Nationen unserer Welt auf 416 Seiten.

Schaut doch mal hier rein.

Text: Ines Wagner

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